Ankündigungen

Suche

26.01.2024 / 19:00 Uhr / Ort: Mundaneum, Mons (Belgien) | Ausstellungseröffnung

Im Mundaneum in Mons (Belgien) wird die vom Museum Kazerne Dossin kuratierte und von ALAVA unterstützte Wanderausstellung „#FakeImages: Unmask the Dangers of Stereotypes“ eröffnet. Sie zeigt auf Grundlage der Sammlung Langerman die besorgniserregende Entwicklung antisemitischen Denkens in Europa, konfrontiert Besucher:innen mit der Wirkung von Propaganda und informiert darüber, wie sie effektiv auf „fake news“ und stereotype Bilder reagieren können. Die Ausstellung wird bis zum 8. Dezember 2024 zu sehen sein. Hier geht’s zur Anmeldung für die Ausstellungseröffnung.

24.11.2023 / 09:45 Uhr / Ort: Zentrum für Antisemitismusforschung, Berlin | Fortbildung „Antisemitische Bildsprache gestern und heute“

Die Fortbildung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Antisemitismusforschung, der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) und des Anne Frank Zentrums (AFZ). Sie verbindet Wissenschaft und Praxis, sensibilisiert für antisemitische Bildsprache und bietet eine Reflexion von Methoden, wie auf derartige Phänomene reagiert werden kann. Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Solidaritätserklärung

Wir verurteilen die Terrorangriffe der Hamas auf Israel. Die Gewaltexzesse der vergangenen Tage, bei denen zahlreiche israelische StaatsbürgerInnen und Angehörige anderer Nationen ermordet, verletzt und entführt wurden, haben uns zutiefst entsetzt; ebenso die hämischen Bekundungen der Freude weltweit und leider auch in Deutschland. Wir erklären uns solidarisch mit allen Opfern und ihren Familien.

Online panel mit Arthur Langerman

Ben Cohen, Journalist der US-amerikanischen Zeitung „The Algemeiner Journal“, führte am 20. Juni 2023 ein Online-Interview mit Arthur Langerman. Sie können das Gespräch auf YouTube verfolgen.

Zeitungsfeature über Arthur Langerman und seine Sammlung

Die US-amerikanische Zeitung „The Algemeiner Journal“ hat einen Artikel über Arthur Langerman und seine Sammlung veröffentlicht, der diverse Bilder aus den ALAVA-Beständen enthält. Das Feature, in dem auch unser Sammlungsleiter Carl-Eric Linsler zu Wort kommt, kann hier gelesen werden.

Spendenaufruf für Ankauf einer wichtigen Sammlung

Am 28. April 2024 wird eine große Sammlung u.a. von historischen antisemitischen Plakaten, Postkarten und Zeitungen versteigert. Wir beabsichtigen, diese Antisemitika aufzukaufen, um damit zu verhindern, dass sie in „falschen Hände“ geraten. Bitte unterstützen Sie uns bei unserem Vorhaben, diese historischen Quellen zu bewahren und Antisemitismus zu bekämpfen. Mehr Informationen hier.

Liebe Freundinnen und Freunde der TU Berlin,

ich wende mich heute an Sie mit der dringenden Bitte um finanzielle Unterstützung:

Am 28. April 2024 wird eine große Sammlung u.a. von historischen antisemitischen Plakaten, Postkarten und Zeitungen versteigert. Wir schätzen, dass ein sechsstelliger Geldbetrag benötigt wird.

Die TU Berlin sieht es als Treuhänderin der Stiftung „Arthur Langerman Archiv für die Erforschung des visuellen Antisemitismus“, kurz ALAVA, als ihre Aufgabe an, mindestens Teile davon für Forschungs- und Lehrzwecke zu erwerben. Die Stiftung ist Teil unseres Zentrums für Antisemitismusforschung, einer weltweit renommierten Forschungseinrichtung.

Wir beabsichtigen, diese Antisemitika aufzukaufen, um damit zu verhindern, dass sie in „falschen Hände“ geraten. Unzählige dieser Objekte sind selten, sogar Unikate, die als Zeitdokumente für die nationale und internationale Forschung für immer verloren wären. Die Geschichte darf nicht vergessen werden, helfen Sie uns dabei! Mehr Information zur Auktion: https://www.valkyrieauctions.com/auction/243-antisemitic-collection-for/

Wir benötigen Ihr zeitnahes Engagement, um dieses Projekt noch vor Ende des Monats realisieren zu können. Jeder finanzielle Beitrag, sei er noch so klein, ist von unschätzbarem Wert und wird uns helfen, diese Sammlung zu erwerben, zu bewahren und für Wissenschaft, Aufklärung und Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auf Wunsch kann Ihre Spende mit einem bestimmten Objekt verbunden und/oder Sie als Unterstützer*in auf unserer Website gelistet werden. Die Arthur Langerman Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, Spenden sind steuerlich absetzbar.

Empfänger: Technische Universität Berlin w/Arthur Langerman Archives
IBAN: DE97 1009 0000 2842 4630 10
BIC/SWIFT-Code: BEVODEBB
Verwendungszweck: Auktion April 2024

Bitte unterstützen Sie uns bei unserem Vorhaben, diese historischen Quellen zu bewahren und Antisemitismus zu bekämpfen. Zusammen können wir einen wichtigen Schritt in Richtung einer toleranteren und gerechteren Gesellschaft machen.

Bei Fragen zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren unter: alava(at)asf.tu-berlin.de

Ihr Lars Oeverdieck
Kanzler der TU Berlin und stellv. Vorsitzender der Arthur Langerman Stiftung