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Interview mit unserem Sammlungsleiter: „Abschiebetickets“ der AfD. Vorbild antisemitische Vertreibungspropaganda?

Im Interview mit dem SWR, das auch von der Tagesschau übernommen wurde, sprach unser wissenschaftlicher Sammlungsleiter Carl-Eric Linsler über die „Freifahrkarten nach Jerusalem“, die seit den 1890er-Jahren von antisemitischen Akteuren verwendet wurden, um Jüdinnen und Juden auszugrenzen, zu demütigen und einzuschüchtern, und ihre Verbindung zu den „Abschiebetickets“ der AfD. Zum Beitrag

27.10.2024 / 19.30 Uhr / Ort: ZDF | Dokumentarfilm „Ein Tag in Berlin 1943 – Der Passfälscher Cioma Schönhaus“

Die „Terra X“-Folge erzählt die Geschichte von Cioma Schönhaus (1922-2015), der unter falscher Identität in Berlin untertauchte, um der drohenden Deportation zu entgehen. Mit gefälschten Pässen rettete er sich und vielen anderen Verfolgten das Leben. Im Film kommt auch unser wissenschaftlicher Leiter Uffa Jensen zu Wort und zeigt einige Objekte aus unseren Sammlungsbeständen.

Interview mit unserem Sammlungsleiter: Was genau ist visueller Antisemitismus?

Das Stadtarchiv Stuttgart hat auf seinem Blog ein Interview mit unserem wissenschaftlichen Sammlungsleiter Carl-Eric Linsler veröffentlicht. Darin spricht er über die Charakteristika, Geschichte und Gegenwart des visuellen Antisemitismus und gibt Einblicke in sein aktuelles Forschungsprojekt, das sich mit der Verbreitung, Nutzung, Funktion und Wirkung von antisemitischen Karikaturen während des Nationalsozialismus beschäftigt. Zum Interview

Stolpersteine für die Eltern unseres Stifters verlegt

Am letzten Wohnort der Familie von Arthur Langerman in Antwerpen wurden am 2. Juni 2024 Stolpersteine verlegt. Salomon Langerman und seine Ehefrau Zysla Brandla Blajwas wurden von dort am 19. Mai 1944 in das Sammellager Kazerne Dossin und weiter nach Auschwitz-Birkenau deportiert.

Neuerscheinung: „Meran und der Bäder-Antisemitismus. Über ein Phänomen seit den 1870er-Jahren“

Wir möchten auf den Beitrag des emeritierten Pastors Hans H. Reimer hinweisen, der kürzlich in der Monatszeitschrift für Südtiroler Landeskunde „Der Schlern“ (2024/Heft 4) erschienen ist. Reimer, der viele Jahre lang beruflich in Meran (Tirol) tätig gewesen ist, hatte vergangenes Jahr in einem Fernsehbeitrag über Arthur Langerman und seine Sammlung eine antisemitische Postkarte aus seinem früheren Wirkungsort gesehen. Fasziniert von dieser ihm bislang unbekannten Dimension des Alltagsantisemitismus in Meran beschloss er, uns zu kontaktieren und sich näher mit der Postkarte und ihren Hintergründen auseinanderzusetzen. Seine Forschungen haben neue Erkenntnisse über den Bäderantisemitismus in Tirol zutage gefördert und wir freuen uns, dass die Sammlung Langerman der Auslöser hierfür war.

IHRA-Beitrag über die Erfolgsgeschichte unserer Ausstellung „#FakeImages“

Die International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), die die Kreierung von „#Fake Images: Unmask the Dangers of Stereotypes“ aktiv durch einen IHRA Grant unterstützte, beleuchtet in ihrem Beitrag den Werdegang der erfolgreichen Ausstellung, die mittlerweile in UN Information Centers in Bogota, Dar es Salaam, Lusaka und Mexico City gezeigt worden ist. Buenos Aires und Brazzaville sollen folgen. Hier geht’s zum Artikel.