Bundesrat empfiehlt deutschlandweite Präsentation der Ausstellung „#FakeImages“

Der Bundesrat hat in seiner 1042. Sitzung am 22. März 2024 eine gemeinsame Mitteilung an das Europäische Parlament und den Rat zum Thema „Kein Platz für Hass: ein Europa, das geeint gegen Hass steht“ verfasst. Um gegen „die in der Europäischen Union nach den Terrorangriffen der Hamas gegen Israel vom 7. Oktober 2023 zunehmenden antisemitischen Stimmungen und Vorfälle, sowie auch alle anderen Formen von Feindseligkeit gegenüber bestimmten Gruppen aufgrund ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen Zugehörigkeit“ „Position zu beziehen und Strategien aufzuzeigen“, wird darin unter anderem empfohlen, anlässlich der 85. Wiederkehr des Beginns des 2. Weltkriegs zur besseren Vermittlung demokratischer Werte die vom Museum Kazerne Dossin kuratierte und von ALAVA unterstützte Wanderausstellung „#FakeImages: Unmask the Dangers of Stereotypes“ deutschlandweit zu präsentieren. Wir freuen uns sehr über diese Empfehlung und danken Tanja Baerman, Leiterin der Vertretung des Landes Bremen bei der Europäischen Union in Brüssel, ganz herzlich für ihr Engagement. Die gemeinsame Mitteilung kann hier nachgelesen werden.

Spendenaufruf für Ankauf einer wichtigen Sammlung

Am 28. April 2024 wird eine große Sammlung u.a. von historischen antisemitischen Plakaten, Postkarten und Zeitungen versteigert. Wir beabsichtigen, diese Antisemitika aufzukaufen, um damit zu verhindern, dass sie in „falschen Hände“ geraten. Bitte unterstützen Sie uns bei unserem Vorhaben, diese historischen Quellen zu bewahren und Antisemitismus zu bekämpfen. Mehr Informationen hier.

Liebe Freundinnen und Freunde der TU Berlin,

ich wende mich heute an Sie mit der dringenden Bitte um finanzielle Unterstützung:

Am 28. April 2024 wird eine große Sammlung u.a. von historischen antisemitischen Plakaten, Postkarten und Zeitungen versteigert. Wir schätzen, dass ein sechsstelliger Geldbetrag benötigt wird.

Die TU Berlin sieht es als Treuhänderin der Stiftung „Arthur Langerman Archiv für die Erforschung des visuellen Antisemitismus“, kurz ALAVA, als ihre Aufgabe an, mindestens Teile davon für Forschungs- und Lehrzwecke zu erwerben. Die Stiftung ist Teil unseres Zentrums für Antisemitismusforschung, einer weltweit renommierten Forschungseinrichtung.

Wir beabsichtigen, diese Antisemitika aufzukaufen, um damit zu verhindern, dass sie in „falschen Hände“ geraten. Unzählige dieser Objekte sind selten, sogar Unikate, die als Zeitdokumente für die nationale und internationale Forschung für immer verloren wären. Die Geschichte darf nicht vergessen werden, helfen Sie uns dabei! Mehr Information zur Auktion: https://www.valkyrieauctions.com/auction/243-antisemitic-collection-for/

Wir benötigen Ihr zeitnahes Engagement, um dieses Projekt noch vor Ende des Monats realisieren zu können. Jeder finanzielle Beitrag, sei er noch so klein, ist von unschätzbarem Wert und wird uns helfen, diese Sammlung zu erwerben, zu bewahren und für Wissenschaft, Aufklärung und Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auf Wunsch kann Ihre Spende mit einem bestimmten Objekt verbunden und/oder Sie als Unterstützer*in auf unserer Website gelistet werden. Die Arthur Langerman Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, Spenden sind steuerlich absetzbar.

Empfänger: Technische Universität Berlin w/Arthur Langerman Archives
IBAN: DE97 1009 0000 2842 4630 10
BIC/SWIFT-Code: BEVODEBB
Verwendungszweck: Auktion April 2024

Bitte unterstützen Sie uns bei unserem Vorhaben, diese historischen Quellen zu bewahren und Antisemitismus zu bekämpfen. Zusammen können wir einen wichtigen Schritt in Richtung einer toleranteren und gerechteren Gesellschaft machen.

Bei Fragen zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren unter: alava(at)asf.tu-berlin.de

Ihr Lars Oeverdieck
Kanzler der TU Berlin und stellv. Vorsitzender der Arthur Langerman Stiftung