Mitteilungen

Neuerscheinung: „Meran und der Bäder-Antisemitismus. Über ein Phänomen seit den 1870er-Jahren“

Wir möchten auf den Beitrag des emeritierten Pastors Hans H. Reimer hinweisen, der kürzlich in der Monatszeitschrift für Südtiroler Landeskunde „Der Schlern“ (2024/Heft 4) erschienen ist. Reimer, der viele Jahre lang beruflich in Meran (Tirol) tätig gewesen ist, hatte vergangenes Jahr in einem Fernsehbeitrag über Arthur Langerman und seine Sammlung eine antisemitische Postkarte aus seinem früheren Wirkungsort gesehen. Fasziniert von dieser ihm bislang unbekannten Dimension des Alltagsantisemitismus in Meran beschloss er, uns zu kontaktieren und sich näher mit der Postkarte und ihren Hintergründen auseinanderzusetzen. Seine Forschungen haben neue Erkenntnisse über den Bäderantisemitismus in Tirol zutage gefördert und wir freuen uns, dass die Sammlung Langerman der Auslöser hierfür war.

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IHRA-Beitrag über die Erfolgsgeschichte unserer Ausstellung „#FakeImages“

Die International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), die die Kreierung von „#Fake Images: Unmask the Dangers of Stereotypes“ aktiv durch einen IHRA Grant unterstützte, beleuchtet in ihrem Beitrag den Werdegang der erfolgreichen Ausstellung, die mittlerweile in UN Information Centers in Bogota, Dar es Salaam, Lusaka und Mexico City gezeigt worden ist. Buenos Aires und Brazzaville sollen folgen. Hier geht’s zum Artikel.

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Dank an alle Unterstützer:innen für Ihre Spende

Mit Ihren Spenden haben Sie uns ermöglicht, Teile der am 28. April 2024 zur Auktion stehenden Antisemitika-Sammlung zu erwerben und für Forschungs- und Bildungszwecke zugänglich zu machen. Im Namen der TU Berlin, des Kanzlers Lars Oeverdieck, der Arthur Langerman Foundation und des Alumni Teams möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Unterstützung bedanken!

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Graphic History zu visuellem Antisemitismus im Entstehen

Unter dem Arbeitstitel „Menschen (nicht) wie alle anderen?“ widmet sich die Comic-Autorin Nathalie Frank im Auftrag von ALAVA der Entwicklung eines Konzepts sowie der künstlerischen Umsetzung einer Graphic History zu den Wurzeln des Antisemitismus im Bild. Der Comic wird in Form einer Ermittlung den Ursprüngen und Wirkungen dieser hasserfüllten Bilder nachspüren, ohne diese durch eine simple Reproduktion in den Vordergrund zu rücken. Mehr Informationen und eine erste „Arbeitsprobe“ hier.

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Bundesrat empfiehlt deutschlandweite Präsentation der Ausstellung „#FakeImages“

Der Bundesrat hat in seiner 1042. Sitzung am 22. März 2024 eine gemeinsame Mitteilung an das Europäische Parlament und den Rat zum Thema „Kein Platz für Hass: ein Europa, das geeint gegen Hass steht“ verfasst. Um gegen „die in der Europäischen Union nach den Terrorangriffen der Hamas gegen Israel vom 7. Oktober 2023 zunehmenden antisemitischen Stimmungen und Vorfälle, sowie auch alle anderen Formen von Feindseligkeit gegenüber bestimmten Gruppen aufgrund ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen Zugehörigkeit“ „Position zu beziehen und Strategien aufzuzeigen“, wird darin unter anderem empfohlen, anlässlich der 85. Wiederkehr des Beginns des 2. Weltkriegs zur besseren Vermittlung demokratischer Werte die vom Museum Kazerne Dossin kuratierte und von ALAVA unterstützte Wanderausstellung „#FakeImages: Unmask the Dangers of Stereotypes“ deutschlandweit zu präsentieren. Wir freuen uns sehr über diese Empfehlung und danken Tanja Baerman, Leiterin der Vertretung des Landes Bremen bei der Europäischen Union in Brüssel, ganz herzlich für ihr Engagement. Die gemeinsame Mitteilung kann hier nachgelesen werden.

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