Mitteilungen

Eröffnung des Arthur Langerman Archivs und der Reinhard-Rürup-Bibliothek

Die Technische Universität Berlin hat am 20. Mai 2026 die neue Bibliothek des Zentrums für Antisemitismusforschung in Berlin-Moabit eröffnet. Am neuen Standort wird auch das Arthur Langerman Archiv für die Erforschung des visuellen Antisemitismus einziehen.

„Mit dem neuen Standort schaffen wir einen international einzigartigen Ort, der Forschung, Lehre und gesellschaftliche Verantwortung im Umgang mit Antisemitismus eng miteinander verbindet. Ich danke allen, die dieses Projekt ermöglicht und umgesetzt haben. Es leistet einen immens wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft“, sagte TU-Präsidentin Prof. Dr. Fatma Deniz.

Lars Oeverdieck, Kanzler der TU Berlin und stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Arthur Langerman Foundation, betonte: „Mit der Sammlung Langerman entsteht hier ein international sichtbarer Ort der Forschung zu Antisemitismus – ein echtes Leuchtturmprojekt innerhalb der Geisteswissenschaften unserer TU Berlin.“ Mehr

Image 1Arthur Langerman, TU-Präsidentin Prof. Dr. Fatma Deniz und Paul Nemitz
© Kevin Fuchs, 2026

Image 2TU-Kanzler Lars Oeverdieck während seiner Rede
© Kevin Fuchs, 2026

Image 3Arthur Langerman in den neuen Bibliotheksräumen
© Kevin Fuchs, 2026

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Neuerscheinung: Arthur Langermans Biografie „Teuflische Bilder“

Die vom französischen Journalisten José-Alain Fralon geschriebene Biografie Arthur Langermans mit dem Titel „Teuflische Bilder. Arthur Langermans Weg vom Holocaustüberlebenden zum ‚König der farbigen Diamanten‘ und Sammler antisemitischer Zeichnungen“ liegt nun in einer von Carsten Hinz und Katja Fröhlich aus dem Französischen übersetzten und überarbeiteten deutschen Ausgabe vor. Mehr

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Neuerscheinung: „Zeigen oder Verschließen? Zur Praxis des Ausstellens antisemitischer und rassistischer Objekte“

Der von unserer Forschungs- und Projektkoordinatorin Angelika Königseder und Wiebke Hölzer herausgegebene Band vereint theoretische Reflexionen sowie Praxisbeispiele des antisemitismus- und rassismuskritischen Kuratierens und Bildens. Er präsentiert die Ergebnisse eines Workshops des Zentrums für Antisemitismusforschung und des Deutschen Historischen Museums zur Frage, ob und wie man antisemitische und rassistische Bilder und Objekte ausstellen kann, welche Zeigestrategien sich entwickeln lassen und welche musealen Rahmenbedingungen einen sinnvollen und angemessenen Umgang mit solchen Gegenständen ermöglichen. Mehr

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Interview mit unserem Sammlungsleiter: „Abschiebetickets“ der AfD. Vorbild antisemitische Vertreibungspropaganda?

Im Interview mit dem SWR, das auch von der Tagesschau übernommen wurde, sprach unser wissenschaftlicher Sammlungsleiter Carl-Eric Linsler über die „Freifahrkarten nach Jerusalem“, die seit den 1890er-Jahren von antisemitischen Akteuren verwendet wurden, um Jüdinnen und Juden auszugrenzen, zu demütigen und einzuschüchtern, und ihre Verbindung zu den „Abschiebetickets“ der AfD. Zum Beitrag

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