Forschung

Wir sind – wie unser Stifter – davon überzeugt, dass judenfeindliche Bilder die Wahrnehmung von Juden und Jüdinnen stark beeinflussen und den Antisemitismus in besonderer Weise befördern. Sie sind gleichermaßen Ausdruck wie Katalysator des Antisemitismus. Aus diesem Grund sind wir der Ansicht, dass sich durch intensivierte Forschungen zu dieser Thematik neue Erkenntnisse über den Antisemitismus gewinnen lassen, die zu seinem analytischen Verständnis und zu seiner Bekämpfung beitragen können. Eines der zentralen Ziele der Arthur Langerman Foundation ist es daher, die Erforschung des visuellen Antisemitismus voranzutreiben und zu unterstützen.

Zum einen betreibt ALAVA selbst Grundlagenforschung, um das Phänomen des visuellen Antisemitismus untersuchen und besser verstehen zu können. Künftigen Archivnutzer*innen sollen so detaillierte Informationen wie möglich über unsere unterschiedlichen Bestände und ihre Hintergründe zur Verfügung gestellt werden.

Zum anderen initiiert und unterstützt ALAVA Projekte, die sich der Erforschung der Sammlung Langerman und der Geschichte des visuellen Antisemitismus widmen. In diesem Zusammenhang ermutigen wir Studierende und Graduierte mit Promotions- oder Habilitationsabsicht dazu, die ALAVA-Bestände im Rahmen ihrer Qualifikationsarbeiten zu nutzen und bieten Hilfe bei der Präzisierung forschungsrelevanter Fragestellungen und der Vermittlung geeigneter Betreuer*innen an.

Darüber hinaus streben wir internationale Kooperationen und innovative Forschungsansätze im analogen wie im digitalen Bereich an und planen regelmäßig stattfindende Konferenzen und Workshops zum Komplex des visuellen Antisemitismus.

Bitte setzen Sie sich bei Fragen mit unserer Projektkoordinatorin Dr. Angelika Königseder in Verbindung oder benutzen Sie das nachfolgende Kontaktformular. Sie erreichen sie telefonisch unter: +49 30 314 701 29 oder per E-Mail: alava@asf.tu-berlin.de.

Kontaktformular

Spendenaufruf für Ankauf einer wichtigen Sammlung

Am 28. April 2024 wird eine große Sammlung u.a. von historischen antisemitischen Plakaten, Postkarten und Zeitungen versteigert. Wir beabsichtigen, diese Antisemitika aufzukaufen, um damit zu verhindern, dass sie in „falschen Hände“ geraten. Bitte unterstützen Sie uns bei unserem Vorhaben, diese historischen Quellen zu bewahren und Antisemitismus zu bekämpfen. Mehr Informationen hier.

Liebe Freundinnen und Freunde der TU Berlin,

ich wende mich heute an Sie mit der dringenden Bitte um finanzielle Unterstützung:

Am 28. April 2024 wird eine große Sammlung u.a. von historischen antisemitischen Plakaten, Postkarten und Zeitungen versteigert. Wir schätzen, dass ein sechsstelliger Geldbetrag benötigt wird.

Die TU Berlin sieht es als Treuhänderin der Stiftung „Arthur Langerman Archiv für die Erforschung des visuellen Antisemitismus“, kurz ALAVA, als ihre Aufgabe an, mindestens Teile davon für Forschungs- und Lehrzwecke zu erwerben. Die Stiftung ist Teil unseres Zentrums für Antisemitismusforschung, einer weltweit renommierten Forschungseinrichtung.

Wir beabsichtigen, diese Antisemitika aufzukaufen, um damit zu verhindern, dass sie in „falschen Hände“ geraten. Unzählige dieser Objekte sind selten, sogar Unikate, die als Zeitdokumente für die nationale und internationale Forschung für immer verloren wären. Die Geschichte darf nicht vergessen werden, helfen Sie uns dabei! Mehr Information zur Auktion: https://www.valkyrieauctions.com/auction/243-antisemitic-collection-for/

Wir benötigen Ihr zeitnahes Engagement, um dieses Projekt noch vor Ende des Monats realisieren zu können. Jeder finanzielle Beitrag, sei er noch so klein, ist von unschätzbarem Wert und wird uns helfen, diese Sammlung zu erwerben, zu bewahren und für Wissenschaft, Aufklärung und Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auf Wunsch kann Ihre Spende mit einem bestimmten Objekt verbunden und/oder Sie als Unterstützer*in auf unserer Website gelistet werden. Die Arthur Langerman Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, Spenden sind steuerlich absetzbar.

Empfänger: Technische Universität Berlin w/Arthur Langerman Archives
IBAN: DE97 1009 0000 2842 4630 10
BIC/SWIFT-Code: BEVODEBB
Verwendungszweck: Auktion April 2024

Bitte unterstützen Sie uns bei unserem Vorhaben, diese historischen Quellen zu bewahren und Antisemitismus zu bekämpfen. Zusammen können wir einen wichtigen Schritt in Richtung einer toleranteren und gerechteren Gesellschaft machen.

Bei Fragen zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren unter: alava(at)asf.tu-berlin.de

Ihr Lars Oeverdieck
Kanzler der TU Berlin und stellv. Vorsitzender der Arthur Langerman Stiftung