Das ALAVA-Team

Prof. Dr. Uffa Jensen

Wissenschaftlicher Leiter des ALAVA-Teams

E-Mail: jensen@tu-berlin.de

Uffa Jensen leitet die Aktivitäten des Arthur Langerman Archivs für die Erforschung des visuellen Antisemitismus und ist Mitglied im Kuratorium der Arthur Langerman Foundation.

Forschungsschwerpunkte

Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart, Zeitgeschichte des Rechtsextremismus, Geschichte des Rassismus, Historische Bildforschung, Geschichte der deutschen und europäischen Juden, Geschichte der Psychoanalyse, Geschichte der Emotionen, Deutsche und europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Ideen- und Wissenschaftsgeschichte

Zur Person

Studium der Geschichte und Philosophie in Kiel, Berlin sowie an der Hebräischen Universität Jerusalem und der Columbia University in New York; Promotion zum Dr. phil. an der Technischen Universität Berlin; Habilitation in Neuerer und Neuester Geschichte an der Freien Universität Berlin

2003 und 2008–2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Georg-August-Universität in Göttingen

2003–2007 DAAD-Fachlektor an der University of Sussex (GB)

2010–2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (Forschungsbereich: Geschichte der Gefühle) in Berlin

Seit 2017 Professor für Antisemitismusforschung und stellvertretender Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung

Publikationen (Auswahl)

Monographien

Wie die Couch nach Kalkutta kam. Eine Globalgeschichte der frühen Psychoanalyse, Berlin (Suhrkamp) 2018.

Zornpolitik, Berlin (Suhrkamp) 2017.

Recht und Politik (Perspektiven deutsch-jüdischer Geschichte), Paderborn (Schöningh) 2014.

Gebildete Doppelgänger. Bürgerliche Juden und Protestanten im 19. Jahrhundert, (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, 167), Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2005.

Kollektive Monographien

Ute Frevert/Pascal Eitler/Stephanie Olsen/Uffa Jensen/Margrit Pernau/Daniel Brückenhaus/Benno Gammerl/Anja Laukötter/Bettina Hitzer/Jan Plamper/Juliane Brauer/Joachim C. Häberlen, Learning How to Feel. Children's Literature and the History of Emotional Socialization, 1870–1970, Oxford (Oxford University Press) 2014.

Herausgeberschaften

History by Generations. Generational Dynamics in Modern History, hrsg. mit Hartmut Berghoff, Christina Lubinski und Bernd Weisbrod, Göttingen (Wallstein) 2013.

Das Selbst zwischen Anpassung und Befreiung. Psychowissen und Politik im 20. Jahrhundert, hrsg. mit Maik Tändler, Göttingen (Wallstein) 2012.

Gewalt und Gesellschaft. Klassiker modernen Denkens neu gelesen, hrsg. mit Habbo Knoch, Daniel Morat und Miriam Rürup, Göttingen (Wallstein) 2011.

Rationalisierungen des Gefühls. Zum Verhältnis von Wissenschaft und Emotionen 1880-1930, hrsg. mit Daniel Morat, München/Paderborn (Fink/Schöningh) 2008.

Ortsgespräche. Raum und Kommunikation im 19. und 20. Jahrhundert, hrsg. mit Alexander C.T. Geppert und Jörn Weinhold, Bielefeld (transcript) 2005.

Themenhefte

Gefühle gegen Juden, in: Geschichte und Gesellschaft 39/4 (2013), hrsg. mit Stefanie Schüler-Springorum. Darin: Uffa Jensen/Stefanie Schüler-Springorum, Einführung: Gefühle gegen Juden. Die Emotionsgeschichte des modernen Antisemitismus, S. 413-442.

Aufsätze

Across Different Cultures? Emotions in Science During the Early 20th Century, in: Frank Biess/Daniel M. Gross (Hrsg.), Science and Emotions after 1945: A Transatlantic Perspective, Chicago (University of Chicago Press) 2014, S. 263-277.

The Lure of Authenticity: Emotions and Generations in the German Youth Movement of the Early 20th Century, in: Hartmut Berghoff/Uffa Jensen/Christina Lubinski/Bernd Weisbrod (Hrsg.), History by Generations. Generational Dynamics in Modern History, Göttingen (Wallstein) 2013, S. 109-124.

Prof. Dr. Uffa Jensen

Wissenschaftlicher Leiter des ALAVA-Teams

E-Mail: jensen@tu-berlin.de

Uffa Jensen leitet die Aktivitäten des Arthur Langerman Archivs für die Erforschung des visuellen Antisemitismus und ist Mitglied im Kuratorium der Arthur Langerman Foundation.

Forschungsschwerpunkte

Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart, Zeitgeschichte des Rechtsextremismus, Geschichte des Rassismus, Historische Bildforschung, Geschichte der deutschen und europäischen Juden, Geschichte der Psychoanalyse, Geschichte der Emotionen, Deutsche und europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Ideen- und Wissenschaftsgeschichte

Zur Person

Studium der Geschichte und Philosophie in Kiel, Berlin sowie an der Hebräischen Universität Jerusalem und der Columbia University in New York; Promotion zum Dr. phil. an der Technischen Universität Berlin; Habilitation in Neuerer und Neuester Geschichte an der Freien Universität Berlin

2003 und 2008–2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Georg-August-Universität in Göttingen

2003–2007 DAAD-Fachlektor an der University of Sussex (GB)

2010–2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (Forschungsbereich: Geschichte der Gefühle) in Berlin

Seit 2017 Professor für Antisemitismusforschung und stellvertretender Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung

Publikationen (Auswahl)

Monographien

Wie die Couch nach Kalkutta kam. Eine Globalgeschichte der frühen Psychoanalyse, Berlin (Suhrkamp) 2018.

Zornpolitik, Berlin (Suhrkamp) 2017.

Recht und Politik (Perspektiven deutsch-jüdischer Geschichte), Paderborn (Schöningh) 2014.

Gebildete Doppelgänger. Bürgerliche Juden und Protestanten im 19. Jahrhundert, (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, 167), Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2005.

Kollektive Monographien

Ute Frevert/Pascal Eitler/Stephanie Olsen/Uffa Jensen/Margrit Pernau/Daniel Brückenhaus/Benno Gammerl/Anja Laukötter/Bettina Hitzer/Jan Plamper/Juliane Brauer/Joachim C. Häberlen, Learning How to Feel. Children's Literature and the History of Emotional Socialization, 1870–1970, Oxford (Oxford University Press) 2014.

Herausgeberschaften

History by Generations. Generational Dynamics in Modern History, hrsg. mit Hartmut Berghoff, Christina Lubinski und Bernd Weisbrod, Göttingen (Wallstein) 2013.

Das Selbst zwischen Anpassung und Befreiung. Psychowissen und Politik im 20. Jahrhundert, hrsg. mit Maik Tändler, Göttingen (Wallstein) 2012.

Gewalt und Gesellschaft. Klassiker modernen Denkens neu gelesen, hrsg. mit Habbo Knoch, Daniel Morat und Miriam Rürup, Göttingen (Wallstein) 2011.

Rationalisierungen des Gefühls. Zum Verhältnis von Wissenschaft und Emotionen 1880-1930, hrsg. mit Daniel Morat, München/Paderborn (Fink/Schöningh) 2008.

Ortsgespräche. Raum und Kommunikation im 19. und 20. Jahrhundert, hrsg. mit Alexander C.T. Geppert und Jörn Weinhold, Bielefeld (transcript) 2005.

Themenhefte

Gefühle gegen Juden, in: Geschichte und Gesellschaft 39/4 (2013), hrsg. mit Stefanie Schüler-Springorum. Darin: Uffa Jensen/Stefanie Schüler-Springorum, Einführung: Gefühle gegen Juden. Die Emotionsgeschichte des modernen Antisemitismus, S. 413-442.

Aufsätze

Across Different Cultures? Emotions in Science During the Early 20th Century, in: Frank Biess/Daniel M. Gross (Hrsg.), Science and Emotions after 1945: A Transatlantic Perspective, Chicago (University of Chicago Press) 2014, S. 263-277.

The Lure of Authenticity: Emotions and Generations in the German Youth Movement of the Early 20th Century, in: Hartmut Berghoff/Uffa Jensen/Christina Lubinski/Bernd Weisbrod (Hrsg.), History by Generations. Generational Dynamics in Modern History, Göttingen (Wallstein) 2013, S. 109-124.

Neuere Forschungen zur Geschichte der Psychoanalyse, in: Archiv für Sozialgeschichte 52 (2012), S. 765-800.

Die Utopie der Authentizität und ihre Grenzen. Die Politisierung der Psychoanalyse im frühen 20. Jahrhundert, in: Maik Tändler/Uffa Jensen (Hrsg.), Das Selbst zwischen Anpassung und Befreiung. Psychowissen und Politik im 20. Jahrhundert, Göttingen (Wallstein) 2012, S. 39-59.

Die Konstitution des Selbst durch Beratung und Therapeutisierung. Die Geschichte des Psychowissens im frühen 20. Jahrhundert, in: Sabine Maasen/Jens Elberfeld/Pascal Eitler/Maik Tändler (Hrsg.), Das beratene Selbst. Zur Genealogie der Therapeutisierung in den „langen“ Siebzigern, Bielefeld (transcript) 2011, S. 37-56.

Gewalt als triebhafte Überwältigung? Sigmund Freud: Das Unbehagen in der Kultur (1930), in: Uffa Jensen/Habbo Knoch/Daniel Morat/Miriam Rürup (Hrsg.), Gewalt und Gesellschaft. Klassiker modernen Denkens neu gelesen, Göttingen (Wallstein) 2011, S. 154-162.

Integrationalismus, Konversion und jüdische Differenz: Das Problem des Antisemitismus in der liberalen Öffentlichkeit des 19. Jahrhunderts, in: Stefanie Schüler-Springorum/Angelika Schaser (Hrsg.), Liberalismus und Emanzipation. In- und Exklusionsmechanismen im Kaiserreich und in der Weimarer Republik, Stuttgart (Steiner) 2010, S. 55-71.

Freuds „dunkle Gefühlsmächte“. Die Rationalisierung von Emotionen in der Psychoanalyse, in: Uffa Jensen/Daniel Morat (Hrsg.), Rationalisierungen des Gefühls. Zum Verhältnis von Wissenschaft und Emotionen 1880-1930, München/Paderborn (Fink/Schöningh) 2008, S. 135-152.

Wie die Historie öffentlich gebraucht wird: Jürgen Habermas und der Historikerstreit, in: Steffen Kailitz (Hrsg.), Die Gegenwart der Vergangenheit. Der „Historikerstreit“ und die deutsche Geschichtspolitik, Wiesbaden (VS Verlag) 2008, S. 72-83.

Into the Spiral of Problematic Perceptions: Modern Anti-Semitism and gebildetes Bürgertum in 19th-Century Germany, in: German History 25 (2007), S. 348-371.

A Communicative Gap. Bourgeois Jews and Protestants in the Public Space of Early Imperial Germany, in: History of European Ideas 32 (2006), S. 295-312.

Nationale Phantomschmerzen. Zum öffentlichen Gebrauch von Erinnerung in der neuen Bundesrepublik, in: Undine Ruge/Daniel Morat (Hrsg.), Deutschland denken. Beiträge für die reflektierte Republik, Wiesbaden (VS Verlag) 2005, S. 111-122.

Erlebte Welten. Erfahrungsräume der Moderne, in: Alexa Geisthövel/Habbo Knoch (Hrsg.), Orte der Moderne. Erfahrungswelten des 19. und 20. Jahrhunderts, Frankfurt a. M. (Campus) 2005, S. 355-368 (zusammen mit Alexa Geisthövel, Habbo Knoch und Daniel Morat).

Der Kleingarten, in: Alexa Geisthövel/Habbo Knoch (Hrsg.), Orte der Moderne. Erfahrungswelten des 19. und 20. Jahrhunderts, Frankfurt a. M. (Campus) 2005, S. 316-324.

Die Couch, in: Alexa Geisthövel/Habbo Knoch (Hrsg.), Orte der Moderne. Erfahrungswelten des 19. und 20. Jahrhunderts, Frankfurt a. M. (Campus) 2005, S. 345-354.

Getrennt streiten – getrennt leben? Der doppelte Streit um Heinrich von Treitschkes Antisemitismus unter gebildeten Bürgern (1879–1881), in: WerkstattGeschichte 38 (2004), S. 3-25.

Die Macht des Flüchtigen. Bürgerliche Beobachter und der öffentliche Raum in den Flugschriften zur „Judenfrage” 1870–1890, in: Habbo Knoch/Daniel Morat (Hrsg.), Kommunikation als Beobachtung. Medienwandel und Gesellschaftsbilder 1880-1960, München (Fink) 2003, S. 81-97.

Online-Publikationen

Recht und Politik, in: Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, 22.09.2016, http://juedische-geschichte-online.net/thema/recht-und-politik [24.04.2020].

Wirtschaft und Berufsstruktur, in: Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, 22.09.2016, http://juedische-geschichte-online.net/thema/wirtschaft-und-berufsstruktur [24.04.2020].

Können Eltern zu viel lieben? Adolf Matthias' Ratgeber ‚Wie erziehen wir unsern Sohn Benjamin‘ (1897), in: Geschichte der Gefühle – Einblicke in die Forschung, Oktober 2013, DOI: 10.14280/08241.5 [24.04.2020].

Neuere Forschungen zur Geschichte der Psychoanalyse, in: Archiv für Sozialgeschichte 52 (2012), S. 765-800.

Die Utopie der Authentizität und ihre Grenzen. Die Politisierung der Psychoanalyse im frühen 20. Jahrhundert, in: Maik Tändler/Uffa Jensen (Hrsg.), Das Selbst zwischen Anpassung und Befreiung. Psychowissen und Politik im 20. Jahrhundert, Göttingen (Wallstein) 2012, S. 39-59.

Die Konstitution des Selbst durch Beratung und Therapeutisierung. Die Geschichte des Psychowissens im frühen 20. Jahrhundert, in: Sabine Maasen/Jens Elberfeld/Pascal Eitler/Maik Tändler (Hrsg.), Das beratene Selbst. Zur Genealogie der Therapeutisierung in den „langen“ Siebzigern, Bielefeld (transcript) 2011, S. 37-56.

Gewalt als triebhafte Überwältigung? Sigmund Freud: Das Unbehagen in der Kultur (1930), in: Uffa Jensen/Habbo Knoch/Daniel Morat/Miriam Rürup (Hrsg.), Gewalt und Gesellschaft. Klassiker modernen Denkens neu gelesen, Göttingen (Wallstein) 2011, S. 154-162.

Integrationalismus, Konversion und jüdische Differenz: Das Problem des Antisemitismus in der liberalen Öffentlichkeit des 19. Jahrhunderts, in: Stefanie Schüler-Springorum/Angelika Schaser (Hrsg.), Liberalismus und Emanzipation. In- und Exklusionsmechanismen im Kaiserreich und in der Weimarer Republik, Stuttgart (Steiner) 2010, S. 55-71.

Freuds „dunkle Gefühlsmächte“. Die Rationalisierung von Emotionen in der Psychoanalyse, in: Uffa Jensen/Daniel Morat (Hrsg.), Rationalisierungen des Gefühls. Zum Verhältnis von Wissenschaft und Emotionen 1880-1930, München/Paderborn (Fink/Schöningh) 2008, S. 135-152.

Wie die Historie öffentlich gebraucht wird: Jürgen Habermas und der Historikerstreit, in: Steffen Kailitz (Hrsg.), Die Gegenwart der Vergangenheit. Der „Historikerstreit“ und die deutsche Geschichtspolitik, Wiesbaden (VS Verlag) 2008, S. 72-83.

Into the Spiral of Problematic Perceptions: Modern Anti-Semitism and gebildetes Bürgertum in 19th-Century Germany, in: German History 25 (2007), S. 348-371.

A Communicative Gap. Bourgeois Jews and Protestants in the Public Space of Early Imperial Germany, in: History of European Ideas 32 (2006), S. 295-312.

Nationale Phantomschmerzen. Zum öffentlichen Gebrauch von Erinnerung in der neuen Bundesrepublik, in: Undine Ruge/Daniel Morat (Hrsg.), Deutschland denken. Beiträge für die reflektierte Republik, Wiesbaden (VS Verlag) 2005, S. 111-122.

Erlebte Welten. Erfahrungsräume der Moderne, in: Alexa Geisthövel/Habbo Knoch (Hrsg.), Orte der Moderne. Erfahrungswelten des 19. und 20. Jahrhunderts, Frankfurt a. M. (Campus) 2005, S. 355-368 (zusammen mit Alexa Geisthövel, Habbo Knoch und Daniel Morat).

Der Kleingarten, in: Alexa Geisthövel/Habbo Knoch (Hrsg.), Orte der Moderne. Erfahrungswelten des 19. und 20. Jahrhunderts, Frankfurt a. M. (Campus) 2005, S. 316-324.

Die Couch, in: Alexa Geisthövel/Habbo Knoch (Hrsg.), Orte der Moderne. Erfahrungswelten des 19. und 20. Jahrhunderts, Frankfurt a. M. (Campus) 2005, S. 345-354.

Getrennt streiten – getrennt leben? Der doppelte Streit um Heinrich von Treitschkes Antisemitismus unter gebildeten Bürgern (1879–1881), in: WerkstattGeschichte 38 (2004), S. 3-25.

Die Macht des Flüchtigen. Bürgerliche Beobachter und der öffentliche Raum in den Flugschriften zur „Judenfrage” 1870–1890, in: Habbo Knoch/Daniel Morat (Hrsg.), Kommunikation als Beobachtung. Medienwandel und Gesellschaftsbilder 1880-1960, München (Fink) 2003, S. 81-97.

Online-Publikationen

Recht und Politik, in: Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, 22.09.2016, http://juedische-geschichte-online.net/thema/recht-und-politik [24.04.2020].

Wirtschaft und Berufsstruktur, in: Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, 22.09.2016, http://juedische-geschichte-online.net/thema/wirtschaft-und-berufsstruktur [24.04.2020].

Können Eltern zu viel lieben? Adolf Matthias' Ratgeber ‚Wie erziehen wir unsern Sohn Benjamin‘ (1897), in: Geschichte der Gefühle – Einblicke in die Forschung, Oktober 2013, DOI: 10.14280/08241.5 [24.04.2020].

Dr. Angelika Königseder

Forschungs- und Projektkoordinatorin

E-Mail: angelika.koenigseder@tu-berlin.de

Angelika Königseder ist für die Koordinierung und Betreuung von Forschungsaktivitäten sowie Ausstellungen und pädagogischen Projekten zuständig. Sie unterstützt die Entwicklung von zukünftigen Forschungs- und Ausstellungsvorhaben sowie die Öffentlichkeitsarbeit von ALAVA.

Forschungsschwerpunkte

Nationalsozialistisches Lagersystem, Justiz im Nationalsozialismus, Verlage während der NS-Zeit, Judenverfolgung und Holocaust, Geschichte des Antisemitismus, Vorurteilsforschung, Genozidforschung, Jüdische Nachkriegsgeschichte in Deutschland, Visueller Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart

Zur Person

Studium der Politikwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität in München; Promotion in Neuerer und Neuester Geschichte am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin

1996–2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung

2001–2010 wissenschaftliche Geschäftsführung des Projekts „Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager“

2011–2019 freiberufliche Historikerin, Ausstellungskuratorin und Lektorin

Publikationen (Auswahl)

Monographien

Walter de Gruyter. Ein Wissenschaftsverlag im Nationalsozialismus, Tübingen (Mohr Siebeck) 2016.

Recht und nationalsozialistische Herrschaft. Berliner Anwälte 1933–1945, Bonn (Deutscher AnwaltVerlag) 2001.

Waiting for Hope. Jewish Displaced Persons in Post-World War II Germany, Evanston, Illinois (Northwestern University Press) 2001 (mit Juliane Wetzel).

Flucht nach Berlin. Jüdische Displaced Persons 1945–1948, Berlin (Metropol Verlag) 1998.

Lebensmut im Wartesaal. Die jüdischen DPs (Displaced Persons) im Nachkriegsdeutschland, Frankfurt a. M. (Fischer Taschenbuch Verlag) 1994 (mit Juliane Wetzel); aktualisierte Neuauflage 2004.

Herausgeberschaften

Das KZ im Dorf. Geschichte und Nachgeschichte des Außenlagers Ladelund. Ausstellungskatalog, hrsg. mit Raimo Alsen, Berlin (Metropol Verlag) 2017 (auch in englischer, niederländischer und dänischer Sprache).

Nationalsozialistische Zwangslager. Strukturen und Regionen – Täter und Opfer, hrsg. mit Wolfgang Benz und Barbara Distel, Dachau/Berlin (Verlag Dachauer Hefte/Metropol Verlag) 2011.

Das Konzentrationslager Dachau. Geschichte und Wirkung nationalsozialistischer Repression, hrsg. mit Wolfgang Benz, Berlin (Metropol Verlag) 2008.

Zweite Heimat. Flucht, Vertreibung und Integration Deutscher nach dem II. Weltkrieg in Sachsen-Anhalt, hrsg. mit Christel Panzig, Lutherstadt Wittenberg (PFLUG e.V.) 2004.

Judenfeindschaft als Paradigma. Studien zur Vorurteilsforschung, hrsg. mit Wolfgang Benz, Berlin (Metropol Verlag) 2002.

Vorurteil und Rassenhass. Antisemitismus in den faschistischen Bewegungen Europas, hrsg. mit Hermann Graml und Juliane Wetzel, Berlin (Metropol Verlag) 2001.

Kriegsgefangenschaft. Berichte über das Leben in Gefangenenlagern der Alliierten von Otto Engelbert, Hans Jonitz, Kurt Glaser und Heinz Pust, hrsg. mit Wolfgang Benz, München (R. Oldenbourg Verlag) 1991.

Aufsätze

Antisemitismus und Antifaschismus in der DDR. Kritische Betrachtungen zum Forschungsstand, in: Wolfgang Benz (Hrsg.), Antisemitismus in der DDR. Manifestationen und Folgen des Feindbildes Israel, Berlin (Metropol Verlag) 2018 (zusammen mit Juliane Wetzel).

Antisemitismus und Heimwehren, in: Gertrude Enderle-Burcel/Ilse Reiter-Zatloukal (Hrsg.), Antisemitismus in Österreich 1933–1938, Wien/Köln/Weimar (Böhlau Verlag) 2018.

Razzia im DP-Lager Föhrenwald. Zur Situation jüdischer Displaced Persons, in: Wolfgang Benz/Brigitte Mihok (Hrsg.), „Juden unerwünscht“. Anfeindungen und Ausschreitungen nach dem Holocaust, Berlin (Metropol Verlag) 2016.

„Mein Kampf“. Entstehung und Verbreitung bis 1945, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 11 (2012).

Diskriminierung aufgrund religiöser Zugehörigkeit, in: Sir Peter Ustinov Institut (Hrsg.), Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen. Lehrbehelf und Materialien für die Sekundarstufe I, Schwalbach (Wochenschau Verlag) 2011.

Kambodscha, in: Wolfgang Benz (Hrsg.), Vorurteil und Genozid. Ideologische Prämissen des Völkermords, Wien/Köln/Weimar (Böhlau Verlag) 2010.

Das Ende der NSDAP. Die Entnazifizierung, in: Wolfgang Benz (Hrsg.), Wie wurde man Parteigenosse? Die NSDAP und ihre Mitglieder, Frankfurt a. M. (Fischer Taschenbuch Verlag) 2009.

Nationalsozialistische Polizeihaftlager in Europa: „Wartesaal vor Auschwitz“ und Repressionsinstrument der Besatzungspolitik, in: Wolfgang Benz/Barbara Distel (Hrsg.), Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Bd. 9, München (C.H. Beck) 2009.

Als prominenter Regimegegner vernichtet: Der Dachau-Häftling Hans Litten, in: Wolfgang Benz/Angelika Königseder (Hrsg.), Das Konzentrationslager Dachau. Geschichte und Wirkung nationalsozialistischer Repression, Berlin (Metropol Verlag) 2008.

Education on the Holocaust and on Anti-Semitism. An Overview and Analysis of Educational Approaches, hrsg. von ODIHR (Office for Democratic Institutions and Human Rights), Warschau 2006 (zusammen mit Juliane Wetzel und Hanne Thoma).

Verteidigung vor dem Volksgerichtshof, in: Jahrbuch der Juristischen Zeitgeschichte 7 (2005/2006).

Antisemitismus 1933–1938, in: Emmerich Tálos/Wolfgang Neugebauer (Hrsg.), Austrofaschismus. Politik – Ökonomie – Kultur 1933-1938, Wien (Lit Verlag) 2005.

Die Entwicklung des KZ-Systems, in: Wolfgang Benz/Barbara Distel (Hrsg.), Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Bd. 1, München (C.H. Beck) 2005.

Reinhold Richter. Ministerialdirektor im Reichsjustizministerium, in: Sven Kuhrau/Kurt Winkler (Hrsg.), Juden – Bürger – Berliner. Das Gedächtnis der Familie Beer-Meyerbeer-Richter, Berlin (Henschel Verlag) 2004.

Die „Bilderverbrennung“ 1939 - ein Pendant?, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 5 (2003) (mit Juliane Wetzel).

Displaced Persons. Zwischen Lagerexistenz und internationaler Politik. DP Camp Bergen-Belsen 1945-1950, in: Dachauer Hefte 19 (2003).

Faschistische Bewegungen in Österreich vor 1938, in: Hermann Graml/Angelika Königseder/Juliane Wetzel (Hrsg.), Vorurteil und Rassenhass. Antisemitismus in den faschistischen Bewegungen Europas, Berlin (Metropol Verlag) 2001.

Die Evakuierung jüdischer Displaced Persons über die Luftbrücke aus Berlin, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 6 (1998).

Österreich - Ein Land der Täter?, in: Wolfgang Benz/Juliane Wetzel (Hrsg.), Solidarität und Hilfe für Juden während der NS-Zeit. Regionalstudien 2, Berlin (Metropol Verlag) 1998.

Streitkulturen und Gefühlslagen - Die Goldhagendebatte und der Streit um die Wehrmachtsausstellung, in: Rainer Erb/Johannes Heil (Hrsg.), Geschichtswissenschaft und Öffentlichkeit. Der Streit um Daniel J. Goldhagen, Frankfurt a. M. (Fischer Taschenbuch Verlag) 1998.

CD-Rom

Unterrichtssoftware „Gegen Antisemitismus“, Berlin (Cornelsen Verlag) 2008. (Erstellung der Arbeitsstationen: NS-Ideologie und Antisemitismus; Ausgrenzung und Verfolgung; Holocaust)

Ausstellungen

2018 Mitarbeit an der Wanderausstellung „‘Im Reich der Nummern, wo die Männer keinen Namen haben‘. Haft und Exil der Novemberpogrom-Gefangenen im KZ Sachsenhausen“

2015–2017 Kuratorin der Dauerausstellung der KZ-Gedenkstätte Ladelund

2013 Mitarbeit an der Dauerausstellung zur Inspektion der Konzentrationslager in Oranienburg

2012–2014 Kuratorin der Dauerausstellung der KZ-Gedenkstätte Wöbbelin

Carl-Eric Linsler

Wissenschaftlicher Sammlungsleiter

E-Mail: c.linsler@tu-berlin.de

Carl-Eric Linsler ist für die archiv- und sammlungsorganisatorischen Aspekte von ALAVA zuständig und unterstützt die Entwicklung sowie Betreuung von Forschungsprojekten und -kooperationen.


Forschungsschwerpunkte

Geschichte des visuellen Antisemitismus und antisemitischer Alltagspropaganda, Geschichte des Antisemitismus in Deutschland und Frankreich im 19. und 20. Jahrhundert, Deutsch- und Französisch-Jüdische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Jüdische Genealogie und Familiengeschichte, Transnationale Geschichte und Verflechtungsgeschichte

Zur Person

Bachelorstudium der Anglistik an der Universität Leipzig; Masterstudium „Religion and Culture“ an der Humboldt-Universität zu Berlin; Promotionsstudium im Fachbereich Geschichte am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin

Research Affiliate am Familie Frank Zentrum des Jüdischen Museums Frankfurt a. M.; Mitglied des interdisziplinären Forschungsverbunds „Hate Pictures“

2009–2020 freiberuflicher Historiker und wissenschaftlicher Berater von Arthur Langerman

2012–2019 freiberuflicher Historiker und wissenschaftlicher Berater der kanadischen Botschafterin in Israel a. D., Vivian Bercovici

2015–2019 freiberuflicher Historiker für das Mémorial de la Shoah in Paris

Publikationen (Auswahl)

Die SS in der kulturellen Praxis des deutschen Rechtsextremismus (1990–2012), in: Jan Erik Schulte/Michael Wildt (Hrsg.), Die SS nach 1945. Entschuldungsnarrative, populäre Mythen, europäische Erinnerungsdiskurse, Göttingen (V&R unipress) 2018, S. 311-326 (mit Michael Kohlstruck).

Fips, créateur de codes iconographiques au service de l’antisémitisme génocidaire, in: Mémorial de Caen (Hrsg.), Dessins assassins ou la corrosion antisémite en Europe, 1886–1945. Collection d’Arthur Langerman, Paris (Fayard) 2018, S. 193-195.

Moritz Adolf Spitzer (1827–1908): Am Webstuhl der Geschichte. Emanzipation, Assimilation und jüdisches Selbstverständnis im Kaisertum Österreich aus Sicht eines vergessenen Laienautoren, in: Medaon – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung 10 (2016) 19, S. 1-5, http://www.medaon.de/pdf/medaon_19_Linsler.pdf [24.04.2020].

Hauptarchiv der NSDAP, in: Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Bd. 8: Nachträge und Register, hrsg. von Wolfgang Benz, Berlin (De Gruyter Saur) 2015, S. 219-221.

Mjölnir - Zeichner des Nationalsozialismus, in: Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Bd. 7: Literatur, Film, Theater und Kunst, hrsg. von Wolfgang Benz, Berlin (De Gruyter Saur) 2015, S. 313-316.

Stürmer-Karikaturen, in: Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Bd. 7: Literatur, Film, Theater und Kunst, hrsg. von Wolfgang Benz, Berlin (De Gruyter Saur) 2015, S. 477-480.

Uetrecht, Erich, in: Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Bd. 8: Nachträge und Register, hrsg. von Wolfgang Benz, Berlin (De Gruyter Saur) 2015, S. 139-141.

Das Komitee der 300, in: Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Bd. 6: Publikationen, hrsg. von Wolfgang Benz, Berlin (De Gruyter Saur) 2013, S. 409-412.

Deutsche Antisemiten-Chronik 1888-1894, in: Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Bd. 6: Publikationen, hrsg. von Wolfgang Benz, Berlin (De Gruyter Saur) 2013, S. 113-115.

Die Praxis von Vorurteils- und Gewaltprävention in zwei Berliner Quartieren, Berlin (Landeskommission Berlin gegen Gewalt) 2012 (mit Michael Kohlstruck, Birgit Glock und Konstanze Dobberke).

Dr. Philippe Pierret

Ausstellungskurator

E-Mail: philippe.pierret@tu-berlin.de

Philippe Pierret ist für die Entwicklung, Organisation und Koordinierung
von Ausstellungen zuständig. Zudem initiiert und betreut er Kooperationsprojekte mit Museen und Bildungseinrichtungen.

Forschungsschwerpunkte

Religions- und Mentalitätsgeschichte vom 16.-19. Jahrhundert, insbesondere des Judentums, Sozialgeschichte der europäischen Juden in der Neuzeit sowie in der Gegenwart, Jüdische Sepulkralkultur, Antisemitismus in Belgien, Visueller Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart, Museumspädagogik

Zur Person

Studium der Judaistik an der Université Libre de Bruxelles und der École pratique des hautes études in Paris; Promotion in Religions- und Ideengeschichte an der École pratique des hautes études in Paris

1999–2015 Kurator am Jüdischen Museum in Brüssel

2016–2019 freiberuflicher Historiker und Kurator

Seit 2016 Gastdozent an der Katholieke Universiteit Leuven in Belgien

Publikationen (Auswahl)

Monographien

Le Livre des Petits. Répertoire des familles juives à Bruxelles (1785–1885). Bd. 1, Bruxelles (Editions du MJB) 2015.

La profanation des hosties de Bruxelles de 1370: présence, récurrence et persistance d’un mythe, Bruxelles (Les Amis de la Chapelle) 2010.

Une mémoire de papier. Images de la vie juive en Belgique. Cartes postales XIXe-XXe siècles, Bruxelles (Pire) 2009 (mit Gérard Silvain).

Trajectoires et Espaces Juifs. La schoule de Molenbeek. Facettes d’un judaïsme contemporain. Catalogue d’exposition, Bruxelles (Editions du MJB) 2007.

Mémoires, mentalités religieuses, art funéraire: la partie juive du cimetière du Dieweg à Bruxelles (XIXe-XXe siècles), Paris (Peeters) 2005.

Orientalisme et études juives au XIXe siècle. Le manuscrit d’Emile Ouverleaux, Bruxelles (Didier Devillez) 2004 (mit Jean-Philippe Schreiber).

Ces pierres qui nous parlent. Mémoires juives et patrimoine bruxellois: la partie juive du cimetière du Dieweg au XIXe siècle, Bruxelles (Didier Devillez) 1999.

Aufsätze

Les Juifs dans la Grande Guerre, in: Axel Tixhon/Bénédicte Rochet/Lisa Lacroix (Hrsg.), Souvenir de ma captivité en Allemagne 1914–1918. Carnet de dessins de Maxime Bourrée. Vol. 1: Réflexions, Naumur (Presses Universitaires de Namur) 2016, S. 105-117.

Le cimetière de la communauté juive de Vantoux au XVIIIe siècle: inventaire d’une nécropole israélite après restauration, in: MuséOn. Revue d’art et d’histoire du Musée Juif de Belgique n°6, Bruxelles 2014, S. 144-205 (mit Pascal Faustini).

Le cimetière juif de La Ferté-sous-Jouarre, in: Daniele Iancu-Agou/Carol Iancu (Hrsg.), L’écriture de l’histoire juive. Mélanges en l’honneur de Gérard Nahon, Paris (Peeters) 2012, S. 555-576.

Who is who in Brussels (1785–1885)?, in: MuséOn. Revue d’art et d’histoire du Musée Juif de Belgique n°3, Bruxelles 2011, S. 88-107.

Les exilés de Juda, in: MuséOn. Revue d’art et d’histoire du Musée Juif de Belgique n°3, Bruxelles 2011, S. 148-165.

Eléments historiques et anthroponymiques des juifs en Belgique du Moyen- Âge à la Première Guerre mondiale, in: Actes du VIIe Congrès de l’Association des cercles francophones d’Histoire et d’Archéologie de Belgique. LIVe Congrès de la Fédération des cercles d’Archéologie et d’Histoire de Belgique, Congrès d’Ottignies – Louvain-la-Neuve, 26-28 août 2004, Bruxelles (Safran) 2007, S. 521-530.

Ansichten jüdischen Lebens zwischen Maas, Mosel und Rhein im Spiegel alter Postkarten vom Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Eine Ausstellung des Centre de Documentation sur les Migrations Humaines Düdelingen, hrsg. von Antoinette Reuter, Düdelingen (Centre de Documentation sur les Migrations Humaines) 2005, S. 14-21, 50, 54-56.

Les concepts familiaux au regard de l’épigraphie funéraire contemporaine. Contribution à l’histoire des familles juives à Bruxelles au XIXe siècle, in: Patricia Hidiroglou (Hrsg.), Entre héritage et devenir. La construction de la famille juive. Etudes offertes à Joseph Mélèze Modrzejewsky, Paris (Sorbonne) 2003, S. 307-327.

Contribution à l’histoire culturelle du judaïsme bruxellois du XIXe siècle: la partie juive du cimetière du Dieweg à Uccle, in: Revue Belge de Philologie et d’Histoire, t. 78, fasc. 2, Bruxelles 2000, S. 497-515.

Mémoires, mentalités religieuses, art funéraire: la partie juive du cimetière du Dieweg à Uccle, Bruxelles 1867–1899, in: Communication faite à la Société des Etudes Juives. Revue des Etudes Juives, t. 157, fasc. 3-4, Paris 1998, S. 477-492.

Ausstellungen

2013 Kurator der Ausstellung „The House of the Living – Beth Hayim“ im Jüdischen Museum Brüssel

2012 Kurator der Ausstellung „Visions. Photographs by Dan Zollman“ im Jüdischen Museum Brüssel

2009 Kurator der Ausstellung „A Memory of Paper“ im Jüdischen Museum Brüssel

2007 Kurator der Ausstellung „Jewish Trajectories and Spaces. Molenbeek Shoule. Facets of Contemporary Judaism“ im Jüdischen Museum Brüssel

2005 Kurator der Ausstellung „Jewish Tracks in the Arlon Region“ im Museum Gaspard, Arlon

2003 Kurator der Ausstellung „Shoah and Antijudaism“ in der Eglise Protestante Unie de Belgique, Quaregnon

Angela Siebert

Bibliothekarin und Archivarin

E-Mail: angela.siebert@tu-berlin.de

Angela Siebert ist für den Aufbau sammlungsbezogener bibliothekarischer und archivalischer Dienste verantwortlich. Zudem unterstützt sie die Ausstellungs- und Bildungsprojekte und betreut die wissenschaftlichen Nutzer.

Zur Person

Orientierungsstudium in Geschichte und Judaistik; Diplomstudiengang „Wissenschaftliches Bibliothekswesen“ an der FU Berlin

Angela Siebert war u. a. in der Bibliothek der Alice Salomon Hochschule in Berlin und des Einstein Forums in Potsdam tätig.

Jennifer Heidtke

Studentische Mitarbeiterin

E-Mail: j.heidtke@campus.tu-berlin.de 

Forschungsschwerpunkte

Visueller Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart, Antisemitismuskritische Bildungsarbeit, Museumspädagogik und partizipative Ausstellungskonzepte

Zur Person

Bachelorstudium der Kunstgeschichte mit den Schwerpunkten Europa und Amerika sowie Geschichtswissenschaften an der Freien Universität Berlin; aktuell Masterstudium „Interdisziplinäre Antisemitismusforschung“ an der Technischen Universität Berlin

2016–2018 studentische Mitarbeiterin in der Abteilung Kommunikation, Organisation, Vermittlung des Martin-Gropius Bau, Berlin

2017 als Guide im Rahmen der Ausstellung „Regina Schmeken – Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU“ tätig

2019 Co-Autorin und -Kuratorin der Ausstellung „Die Heyns – Es stehen Fragen im Raum“ im Museum Pankow Berlin

Seit 2018 studentische Hilfskraft bei Prof. Dr. Uffa Jensen am Zentrum für Antisemitismusforschung

Publikationen

Überlegungen zum Umgang mit antijüdischen und antisemitischen Karikaturen als (historische) Bildquelle im Geschichtsunterricht am Beispiel von Karikaturen von Philipp Rupprecht und Dieter Hanitzsch, in: Samuel Salzborn (Hrsg.), Schule und Antisemitismus. Politische Bestandsaufnahme und pädagogische Handlungsmöglichkeiten, Weinheim/Basel (Beltz Juventa) 2020, S. 135-162.

Visueller Antisemitismus: ein Plädoyer für die Erforschung der visuellen Dimension, in: Informationen. Wissenschaftliche Zeitschrift des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945, 90 (2019), S. 16-21.

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